Pula Archäologische Stätten
Römische Mosaiken, ein restauriertes Theater und eine Villa am Meer
Das römische Pola taucht unter der modernen Stadt immer wieder auf. Als 1958 und 1959 ein zerbombtes Kino abgeräumt wurde, kam nahe dem Forum ein Stadthaus zum Vorschein, dessen Speisezimmerboden, ein farbiges Mosaik aus dem späten 2. oder dem 3. Jahrhundert mit der Bestrafung der Dirke, bis heute an seinem Fundort liegt, etwa zwei Meter unter der Straße, zugänglich von hinten über den Parkplatz südlich des Parks der Stadt Graz. Am Hang unterhalb des Kaštels wurde das kleine römische Theater, erst 1911 als solches erkannt, 2022 mit Sitzreihen aus Stahl und weißem Beton ausgestattet, die die Überreste nicht berühren, und bietet nun rund 1.250 Menschen Platz für Konzerte und Theater.
Außerhalb der Stadt birgt die 26 Hektar große Landzunge Vižula bei Medulin Spuren vom Neolithikum bis zum frühen Mittelalter, vor allem eine römische Villa am Meer, die vom 1. bis zum 6. Jahrhundert genutzt wurde und heute teilweise unter Wasser liegt. Sie ist als archäologischer Park angelegt, mit einem Rundweg, Infotafeln in Brailleschrift, einem Tastplan und Tablets zum Ausleihen am Eingang, die die Villa so zeigen, wie sie einmal war.